Der Nahe Osten im Jahr 2050 : Zwischen Dürre, Hitze und Hoffnung
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00:00:08: Schon heute sind der nahe Osten und Nordafrika zwei der heißesten und trockensten Regionen der Welt.
00:00:15: In manchen Städten übersteigen die Temperaturen bereits heute teils fünfzig Grad Celsius.
00:00:21: Immer öfter gibt es außerdem anhaltende Dürreperioden, und sauberes Trinkwasser ist schon heute in vielen Ländern der Region Mangelware – und die ganze Region wird immer wärmer!
00:00:34: Die durchschnittlichen Temperaturen sollen dort fast doppelt so schnell steigen wie im globalen Durchschnitt.
00:00:41: Wie könnte die Zukunft im Jahr twohntausendfünfzig, im Nahen Osten und in Nordafrika aussehen?
00:00:48: Wird die Region unbewohnbar, verdorrt völlig überhitzt?
00:00:52: Wie werden die Menschen dort leben?
00:00:54: Werden sie dort noch leben können?
00:00:58: Diese Frage stellen sich im Rahmen des Projekts Green Panther der Tatspanderstiftung Journalistinnen aus den Ländern der Region, von Marokko bis Irak.
00:01:16: Eine von ihnen ist Asma El-Sheikh aus Ägypten – sie hat sich gefragt wie die Zukunft ihres Heimatlandes wohl aussehen wird und dafür auf Fiktion zurückgegriffen.
00:01:28: Im Jahr twenty-fourzehn erschienen Ägypen.
00:01:30: der Roman es die Hamel Haia des Schriftstellers Ahmad Najee Daran beschreibt er ein Cairo, das von einem wüsten Zynami unter Sand begraben wird.
00:01:42: Das historische Cairo verschwindet – ein neues Cairo wird als Ort der Rettung erbaut.
00:01:48: Ein Ägypten also in dem der Klimawandel des Lebens der Menschen unwiederbringlich verändert.
00:02:05: Und im Jahrteiltenfünfzehn wurde Cairo von einem außergewöhnlichen Wetterereignisheim gesucht, nämlich am heftigen Sandsturm.
00:02:12: Zeitgleich kündigte die ägyptische Regierung tatsächlich die Errichtung der neuen Verwaltungshauptstadt westlich von Cairo an – das war natürlich bemerkenswert!
00:02:20: Viele fragten sich, war das ein Zufall oder wusste der Auto etwas, dass andere nicht wussten?
00:02:26: Der Autor Ahmed Najee arbeitete in Ägypten eigentlich als Journalist und im Zuge dessen fiel ihm etwas auf.
00:02:35: Zufällig gab es zu dieser Zeit ein Projekt des Umweltministeriums.
00:02:39: Damals wurden Wetterstationen zur Überwachung der Luftqualität und der Temperaturen an verschiedenen Orten in Cairo aufgestellt, als Journalist war er viel in Cairu unterwegs und die Messstationen fielen ihm ins Auge – und damit auch wie verschmutzt manche Orte waren.
00:02:54: Zur selben Zeit begannen außerdem Streiks von Arbeiterinnen in Zementfabriken in Helwan einer Region in Cairos.
00:03:00: Er traf sie und stellte fest fast alle Husten Und fast alle litten an Atemwegserkrankungen.
00:03:22: All diese bemerkenswerten Einsichten, die der Autor in seinem Roman darlegt hätten eine Inspiration sein können für die Bürgerinnen und Bürger Ägyptens aber auch für die Menschen in Verantwortungsposition.
00:03:34: Doch niemand schenkte all den Beachtungen.
00:03:36: Ganz im Gegenteil, der Autor wurde vor Gericht gestellt.
00:03:39: Ägyptische Medien nannten das ein Prozess gegen die Fantasie.
00:03:43: Die Sprache, die er in seinem Roman verwendet, wurde als anstößig und als Verstoß gegen die Werte der ägyptischen Familie bezeichnet.
00:03:52: Und tatsächlich wurde Ahmad Najee im Anschluss zu zwei Jahren Haft verurteilt aufgrund der Veröffentlichung eines Romanes – einen Präzedenzwall in Ägypten Und ein Zeichen dafür, dass das Buch einen Nerv traf.
00:04:06: Heute lebt der Autor in den USA und Asma El-Sheikh hat ihn dort angerufen mit ihm gesprochen über sein Roman und seinen Blick auf das heutige Ägypten.
00:04:17: Im Roman ist er Klimawandel der Motor der Geschichte.
00:04:20: Er erzählt etwa, dass in grauer Vorzeit der Schwächste im Stamm derjenige war, der Sicherheit und Wärme brauchte und so aufgrund seiner Schwäche die Höhle entdeckte.
00:04:30: Durch die Höhle begann der Mensch, das Konzept einer Behausung zu erkunden.
00:04:35: Und so entstand die Architektur.
00:04:37: Jede wirtschaftliche Epoche oder jeder wirtschaftlichen Aufschwung geht zeitgleich mit einer klimatischen Veränderungen einher.
00:04:44: Heißt es nun, dass der Mensch Klimaveränderungen eben ausgeliefert ist?
00:04:49: Dass er sowieso nichts tun kann – sich anpassen muss!
00:04:53: Der Autor sieht darin auch eine Lösung… Eine Lösung, die die Menschheit historisch gesehen immer wieder genutzt hat ….
00:04:59: Migration.
00:05:00: Bewegungsfreiheit ist also ein Mittel zum Überleben.
00:05:04: Eine Vision für das Jahr two-tausendfünfzig ist also Veränderung zulassen, sich anpassen und Lösungen finden.
00:05:13: Einen ganz anderen Ansatz hat die libanesische Journalistin Robert Aboammo gewählt – sie schließt aus dem Kleinen aufs große Ganze oder eher von kleinen Insekten auf die Zukunft des Landes.
00:05:30: Bienen spielen eine große Rolle bei der Nahrungsmittelproduktion.
00:05:34: Sie sind für die Bestäubung einer Vielzahl von Nutzpflanzen verantwortlich, etwa für Äpfel, Kirschen und Zucchini.
00:05:40: Viele Landwirte, die Gemüse anbauen, züchten im Libanon deswegen auch Bienen.
00:05:44: Sie wollen so ihren Ertrag steigern und die Qualität ihrer Lebensmittel verbessern.
00:05:49: Die Biene ist ein kleines Lebewesen das aber für die Ernährungssicherheit eine große Role spielt!
00:05:56: Doch die Zahl der Bienen in Libanonn ist rückläufig... Manche fürchten geilen Aussterben.
00:06:02: Alle bislang vorliegenden Zahlen basieren auf den Beobachtungen von Imkern, es gibt bislange keine wissenschaftlichen Studien zur Bienenpopulation im Libanon die zu dem Schluss kommen dass diese aussterben könnten.
00:06:14: aber gerade wenn es um die Sicherheit des Ernährungssystems geht dann ist die Rolle der Bienen sehr wichtig.
00:06:20: Die Bienen werden nicht nur vom Klimawandel bedroht sondern etwa auch durch den Einsatz von Pestiziden.
00:06:26: Was würde es für den Libanon bedeuten, wenn die Bienenpopulation immer weiter zurückgeht?
00:06:32: Natürlich können sich die Natur oder die Bienen an dem Klimawandel anpassen.
00:06:36: Menschliches Eingreifen ist aber sicherlich notwendig – zum Beispiel das Bienenstöcke im blütenreiche Gebiete verlegt werden oder die lokale Zucht von Königen.
00:06:45: All diese Eingriffe tragen zum Schutz der Bienen bei!
00:06:49: Doch reichen diese Eingriffe aus, um sich zu stellen, dass es auch in den letzten Jahren noch Bienen im Libanon geben wird?
00:06:57: Die Imker versuchen ihr Bestes, um das Problem zu mildern.
00:07:00: Das ist nicht einfach, weil alle Faktoren, die die Bienen beeinträchtigen, weiterhin bestehen bleiben!
00:07:06: Im Libanonen gibt es neben dem Klimawandel noch ganz andere Probleme – das Land befindet sich seit Oktober-Zw.A.
00:07:14: in einem Mal mehr mal weniger aktiven Kriegszustand.
00:07:17: Die von Iran unterstützte Miliz Hezbollah liefert sich erbitterte Kämpfe mit dem israelischen Militär und das ganze Land leidet darunter.
00:07:27: Die Regierung, sagt Ruba Abouamo, bemühe sich dennoch um das Wohl der
00:07:32: Bienen.".
00:07:33: Aber das Thema erfordert natürlich intensivere Anstrengungen – doch wir erleben einen kontinuierlichen Temperaturanstieg-und Dürreperioden was zu einem Rückgang der Blüten führt!
00:07:43: Wir erleben ein Rückgang Und all diese Faktoren setzen letztendlich die Bienenunterdruck.
00:07:49: Das wiederum wirkt sich auf die Produktivität der Landwirtschaft aus.
00:07:53: Wenn Landwirte mit derselben Fläche, derselbe Menge Wasser Saat und Dünger weniger produzieren können hat das weitreichende Auswirkungen.
00:08:03: Wir haben zwar noch Nahrung aber die Preise steigen.
00:08:06: Folglich werden sich manche Menschen Nahrungs leisten können andere hingegen nicht.
00:08:11: Das führt dann zu weiteren wirtschaftlichen Belastungen, zum Beispiel für Landwirte und Imker.
00:08:15: Wir sind uns den Herausforderungen bewusst aber brauchen auch strengere politische Maßnahmen.
00:08:20: der Libanon ist ohnehin mit großen Herausforderungen konfrontiert einem Krieg einer Wirtschaftskrise.
00:08:26: damit das land auch noch den Klimawandel begegnen kann braucht es mehr Initiative.
00:08:32: Der Klimawandel bedroht nicht nur die Natur sondern auch die Ernährungssicherheit weltweit.
00:08:37: Dass die Zahl der Bienen zurückgeht, weniger bestäubt wird.
00:08:41: Die Ernte sinkt ist ein Aspekt und ein anderer ist die Bewässerung.
00:08:46: Die Länder der Region schwanken zwischen häufigen Dürren und seltenen Überschwemmungen.
00:08:52: Iman Belemín ist eine marokkanische Journalistin für den Green Panther Workshop hat sie sich mit dem Wassermenagement in ihrer Heimat beschäftigt – und wie sich das bis zu zwei Tausend Fünfzig auf Marokko auswirken könnte!
00:09:06: Dort gab es zweitausendfünfundzwanzig heftige Regenfälle nach jahrelanger Dürre.
00:09:17: Mein Artikel beginnt damit, dass die Menschen in Marokko sieben Jahre Dürren erlebt haben.
00:09:22: Doch diese Dürr war nicht nur auf den Klimawandel zurückzuführen.
00:09:25: Es war auch die marokkanische Agrarpolitik, die diese Wasserkrise verschärft hat Denn im Rahmen dieser Politik werden die Böden ausgebeutet und Wasserressourcen erschöpft.
00:09:34: Außerdem werden Pflanzen angebaut, die überhaupt nicht zu Marokkas Landschaft und Klima passen.
00:09:40: Für die Auswirkungen des Klimawandels in Marokko ist also auch die Regierung mit verantwortlich – und sie will in Zukunft weiter eingreifen, etwa mit der Impfung von Wolken.
00:09:51: Ist das die Zukunftstechnologie, mit der Marokco auch im Jahr two-tonsundfünfzig noch lebenswert bleiben kann?
00:09:58: Die Technik der Regenbildung, auch Wolkenkontrolle genannt wird in Maroko seit langem eingesetzt!
00:10:03: So kann die Regenbildung gesteuert werden.
00:10:05: Die Menschen müssen also nicht mehr darauf warten, dass der Regen von selbst kommt.
00:10:09: Regen wird also kein zufälliges Ereignis sein, sondern geplant und überwacht!
00:10:14: Der Himmel wird zur einer
00:10:15: Verwaltungsangelegenheit.".
00:10:18: Doch die Technik der Wolkenimpfung steht in Marokko auch in der Kritik.
00:10:23: Regene und Wasser sind in Maroko ein kultureller Reichtum, der mit gesellschaftlichen Traditionen verbunden
00:10:28: ist.
00:10:29: Wenn die Politik der Wolke-Impfungen in Maroku also Standard wird wird das Auswirkungen auf die Menschen und ihre Kultur haben.
00:10:36: In Zeiten von Wasserkrisen führten die Menschen Rituale durch, um im Regen zu beten – in der Kultur der Amasik sind sie sehr wichtig!
00:10:44: In Marokko ist die Kultur also untrennbar mit der Natur verbunden.
00:10:49: Trotzdem kann die Akzeptanz für technologische Eingriffe wohl gesteigert werden wenn man mit den Betroffenen-Menschen spricht.
00:10:57: Ich habe für den Artikel mit Menschen gesprochen, die in Gebieten leben, in denen diese Technik eingesetzt wurde.
00:11:03: Sie sagen selbst, dass sie nicht gegen Wolkenimpfung sind.
00:11:05: Sondern dagegen, dass die bislang nicht einbezogen
00:11:08: wurden.".
00:11:09: Auch die Journalistin Asma Shalan aus dem Irak denkt im Hinblick auf ZDF an Wasser.
00:11:17: Im Süden des Landes befinden sich die berühmten Marschlandgebiete, ein eigenes Ökosystem bedroht durch politische Entscheidungen und den Klimawandel – und mit einer langen Geschichte!
00:11:36: In den Marschgebieten lieben die Menschen in kleinen, einfachen Häusern aus Schilf und Papyrus.
00:11:41: Sie werden innerhalb der Gemeinde des Marscharabers immer weiter an die nächste Generation vererbt.
00:11:46: Die ursprünglichen Erbauer waren die Sumärerinnen und Sumära.
00:11:50: Es ist ein ganz besonderer Ort, erzählt sie!
00:11:55: liegt zum Beispiel in der Vielfalt der Vögel mit ihren unterschiedlichen Formen, Farben und Größen.
00:12:00: Wer hierher kommt erlebt ein ganz anderes Leben geprägt von der Natur, von den Traditionen der Menschen.
00:12:06: Die Bewohner der Sümpfe leben symbiotisch mit diesen Landschaften mit den Gewässern.
00:12:11: Ihren Lebensunterhalt verdienen sie mit der Zucht von Wasserbefüllen und dem Fischfang.
00:12:15: Aus den Sümpfen stammt außerdem die wohl älteste Süßigkeit des Landes, der aus Papyrus hergestellt wird.
00:12:21: Ein Kilo davon kostet einenhundertfünfzig irakische Dinar, das sind umgerechnet einhundert Dollar pro Kilo.
00:12:27: Doch die Sümpfe haben schwierige Zeiten hinter sich.
00:12:31: In deiner Zeit ließ das Regime des Zwerdhausen III gestürzten Saddam Hussein die Sümfe trockenlegen – weil sich dort angebliche Gegner seiner Herrschaft versteckten.
00:12:42: Das Wasser wurde umgeleitet und die Menschen zwangsumgesiedelt.
00:12:46: Nach seinem Sturz kehrte das Wasser zurück und damit später auch das Leben.
00:12:51: Doch mit dem Klimawandel kämpfen die Menschen dort mehr und mehr.
00:12:55: Die Marschlandschaften wurden aufgrund ihrer Schönheit in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, doch sie sind sehr gefährdet – die Marschlandschaften werden vom Euphrat- und vom Tigris gespeist!
00:13:06: Doch der Wasserspiegel in den beiden Flüssen nimmt ab.
00:13:08: Die Wassermenge, die Sie führen, reicht weder für die Bedürfnisse der Bevölkerung noch für die Landwirtschaft.
00:13:14: Was einst wunderschöne üppige Gewässer voller Reichtümer und Bewohner waren, sind nun sehr seichte Gebiete.
00:13:20: Sie reichen nicht einmal mehr für den Lebensunterhalt der Büffel aus und die brauchen die Menschen für ihr wirtschaftliches Überleben.
00:13:27: Und der Klimawandel bedroht nicht nur ihre ökonomische Lebensgrundlage, sondern jeden Aspekt des Lebens der Menschen in den Marschen – und vor allem das Leben von Frauen, sagt Asthma Sharan!
00:13:40: Die Frauen in den Marshgebieten sind am stärksten betroffen.
00:13:43: Um Trinkwasser für ihre Familien zu holen müssen sie teils kilometerweit laufen.
00:13:47: Sie tragen es auf dem Kopf.
00:13:49: Dadurch steigt etwa das Risiko, dass sie – wenn Sie schwanger sind – eine Fehlgeburt erleiden.
00:13:54: Ich habe mit mehreren Frauen aus dem Marschland gesprochen.
00:13:57: Vier von Ihnen haben mir von Fehlgeburten berichtet.
00:13:59: Bei drei von ihnen starben die ungeborenen Kinder im fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft.
00:14:04: Es sind wirklich traurige
00:14:05: Geschichten.".
00:14:07: Dass besonders Frauen unter den Folgen des weltweiten Klimawandels leiden beschreiben auch etwa die Vereinten Nationen.
00:14:14: Sie verfügen oft über weniger Ressourcen, sind weniger mobil, tragen die Verantwortung für vulnerable Gruppen wie Kinder und Senioren.
00:14:23: Die Frauen sind für alles verantwortlich – sie gehen Wasser holen, betreiben Landwirtschaft und Fischerei, kümmern sich um die Nutztiere.
00:14:30: Sie holen die Ernte ein, ziehen die Kinder groß, kümmern sich um alles!
00:14:34: Alle Lösungen für die Situation in den Märchen müssen SIE besonders mitdenken.
00:14:40: Ob im Irak, Ägypten, Lebanon oder Marokko?
00:14:44: Der Klimawandel stellt alle Länder im Nahen Osten und in Nordafrika vor große Herausforderungen.
00:14:51: Die Hoffnung verlieren, wollen die Journalistinnen aber nicht.
00:14:55: Wenn wir an den Jahr- und Jahrzehnten
00:15:01: denken, hoffen wir, dass wir Glück haben werden – das alles in Ordnung wird!
00:15:05: Aber wir haben auch Angst.
00:15:07: Doch in Marokko kam vor Kurzem wieder einmal der Regen.
00:15:10: Und wenn wir uns nun das Klima etwa in Maroko ansehen, sehen Vielleicht ist die Zukunft gar nicht so düster.
00:15:16: Es ist unsere Aufgabe, mit unserer Berichterstattung dazu beizutragen und so Gott will wird uns das
00:15:49: gelingen!
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