Unser Fenster nach Belarus: über Gefängnis, Repression und Hoffnung
„Im vergangenen Jahr habe ich genau einen einzigen Apfel gegessen.“ Mit diesem Satz beschreibt der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski das Leben in einem belarusischen Gefängnis.
„Nachts werden die Betten heruntergeklappt, tagsüber bleibt fast nichts außer Betonwänden. Es ist kalt. Das Essen besteht meist nur aus Brei und Suppe. Das Leben im Gefängnis ist ein ständiger Kampf ums Überleben“, erzählt der belarusische Menschenrechtler.
Diese Folge von „Freie Rede“ ist die Aufzeichnung einer Podiumsdiskussion beim Internationalen Journalismusfest in Innsbruck. Im Gespräch mit Tigran Petrosyan spricht Bialiatski über das System der Repression in Belarus — und darüber, wie sehr die Gefängnisse des Landes noch...