EU-Migration: Folgen der Migrationsabkommen
Der Podcast ist auf Englisch, eine deutsche Übersetzung finden Sie auf taz.de/stiftung/podcasts
Das erste Migrationsabkommen hat die EU 2016 mit der Türkei abgeschlossen, um zu verhindern, dass Menschen von dort nach Europa kommen, um hier Asyl zu beantragen. Im Juli 2023 reisten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte und Italiens ultrarechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nach Tunis, um ein ähnliches Abkommen mit Tunesien auf den Weg zu bringen. 105 Millionen Euro für die Grenz- und Küstensicherung sollen seither bereits nach Tunis überwiesen worden sein.
Im März 2024 folgte ein umstrittenes Migrationsabkommen mit Ägypten. Das plötzliche Tempo hängt mit...